Nebeneinander von Privat- und Gemeinschaftsraum

Für die Architektur der Muttimatte zeichnet das renommierte Berner Architekturbüro Bauart verantwortlich, zusammen mit dem in der Region verwurzelten Büro Kaufmann und Partner haben die Architekten eine überschaubare Siedlung entworfen. Sie liegt zwar in verkehrsgünstiger Lage mitten im Dorf, soll aber zu einer grünen Oase werden. Die Umgebungsflächen werden unter Einbezug der Bewohnerinnen und Bewohnern naturnah bepflanzt.

Natürliche Materialien und Farben unterstützen das gesunde Wohnen
Natürliche Materialien und Farben unterstützen das gesunde Wohnen

Das architektonische Konzept der Muttimatte zeichnet sich durch ein geschicktes Nebeneinander von privatem und gemeinschaftlichem Raum aus. Die grosszügigen halbprivaten und öffentlichen Bereiche der Siedlung sollen Begegnungen unter den Bewohnern aber auch mit Besuchern von ausserhalb ermöglichen. Die eigene Wohnung und der private Aussenbereich garantieren Privatsphäre und bieten Rückzugsmöglichkeiten.  Kurz: Die Siedlung fürs Wohnen in der zweiten Lebenshälfte soll zugleich ein ruhiger und belebter Ort werden.

In der Muttimatte haben ökologisches Bauen und der Einsatz erneuerbarer Energien grosses Gewicht. Die drei Wohnblöcke sind zum grössten Teil aus Holz gebaut – nur der Kern der Gebäude besteht aus Beton. Die Siedlung ist das grösste Holzbauprojekt in der Region. Geheizt wird mit Holzpellets, und die kombinierte Solaranlage auf den Dächern liefert sowohl Warmwasser wie Strom.

Eines Tages gehören auch wir dazu. Wenn wir über das Alter reden, reden wir auch über uns.

Kein Mensch ist so reich, dass er nicht einen Nachbarn bräuchte

Wir werden immer älter, bleiben länger jünger und werden somit immer jünger älter.

Ein Mensch ist die beste Medizin des Menschen.

Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf und ein Teller auf dem Tisch.

Wohnbaugenossenschaften - urschweizerisch, urdemokratisch, bürgerlich.

Das Alter hat viele Gesichter. Deshalb müssen auch die Wohnformen vielfältig sein.